Unser Garten in Recklinghausen-Suderwich

Wir öffnen unseren Garten am “Tag der Offenen Gartenpforte”.

Unser Garten nimmt sich die Natur zum Vorbild und ist weitgehend geprägt von der Verwendung heimischer Pflanzen, der Anlage von Blumen- und Wildwiesen, der Kultivierung von Obstbäumen sog. alter Sorten, dem Anpflanzen von Beerensträuchern, Gemüse und Kräutern sowie Zierpflanzen aller Art.

Wir verstehen unseren Garten als Nutzgarten, er ist also eher Ausdruck einer Lebensweise als ein Gartenstil und möchten Ihnen am Tag der Offenen Gartenpforte unsere Gartenanlage vorstellen.

Besonderes Augenmerk haben wir bei der Anlage unseres Garten darauf gelegt, den Charakter der ursprünglichen Nutzung des Geländes zu berücksichtigen. Das Grundstück gehörte zur ehemaligen Schachtanlage König Ludwig 4/5 in Recklinghausen-Suderwich und wurde u.a. als Holzlagerplatz genutzt. Es liegt an der früheren Zechenbahntrasse, die 2018 als Radweg ausgebaut wurde. Auf unserem Grundstück befindet sich die um 1900 erbaute Lokomotivenhalle der Zechenbahnen.

Wir haben das früher technisch genutzte Gebäude zu Wohnzwecken ausgebaut, das ca. 4.000 qm große Grundstück vor Errichtung der Gartenanlage komplett saniert und Haus und Garten für ihre heutige Verwendung gestaltet und somit nutzbar gemacht.

Die Gartenanlage soll bewusst an den früheren Verwendungszweck des Grundstückes und der Lokomotivenhalle erinnern. Zahlreiche Gestaltungselemente wie die Anlage von Eisenbahngleisen als Gehwege, originale Bahnsignale, die Verwendung von unbehandeltem Stahl etc. unterstützen diese Zielrichtung.
Neu erstellte Mauerelemente, wie sie in ähnlicher Form auch das frühere Zechengelände von KL 4/5 z.T. heute noch umgeben, die Verwendung eisenbahntypischer Materialien wie Gleisschotter, die Verwendung ortstypischer Gesteine wie aufgenommenes Natursteinpflaster etc. sollen den “genius loci” aufgreifen.

Als Gartenenthusiasten betrachten wir unseren Garten als Möglichkeit, unsere Kreativität und unsere Naturverbundenheit in die Gestaltung und Entwicklung unserer Gartenanlage einzubringen. Zudem möchten wir einen Beitrag zur Erhaltung natürlicher Lebensprozesse leisten.
Unser Nutzgarten macht uns zumindest teilweise unabhängig von externen Erzeugern, unsere Wildwiesenbereiche dienen dem Insektenschutz, darüber hinaus halten wir eigene Bienenvölker sowie Hühner.

Jeder Gartenliebhaber weiß, wieviel Arbeit Anlage und Bewirtschaftung eines Gartens bedeuten; wir leisten diese Arbeit aber ganzjährig, da sie uns viel Freude bereitet.

Gern stellen wir unseren Garten interessierten Besuchern im Rahmen der Aktion “TAG DER OFFENEN GARTENPFORTE RECKLINGHAUSEN” vor.

W. Langner und B. Langner

Kontakt

Unsere Pflanzen

Es blüht und grünt in unserem Garten

Unsere Gartenanlage ist durch den früheren technischen Nutzen des Geländes und unseres jetzigen Wohngebäudes geprägt.

Die formale Gestaltung unterscheidet sich also dadurch von anderen Gartenstilen.
So finden sich z.B. keinerlei “Rundungen” in Form von sich schlängenden Gartenwegen, runden Gartenbeeten, ovalen Teichanlagen o.ä. in unserer Gartenkonzeption, alles ist linear-geradlinig, rechtwinklig, in der Fläche ebenmäßig, was nicht verwundert, konnten doch die früher auf unserem Gelände fahrenden und in der Lokomotivenhalle gewarteten Bergbaulokomotiven weder enge Kurven noch größere Höhenunterschiede bewältigen.

Allerdings haben wir Wert darauf gelegt, unseren Garten zu differenzieren und verschiedene Bereiche anzulegen, wobei neben dem Nutzgarten und den Freiflächen auch der Ziergarten nicht zu kurz kommen sollte.

Neben den zahlreichen und zu den verschiedenen Jahreszeiten blühenden Zierpflanzen finden sich also auch Rosen, diverse Blattpflanzen und Gräser, Ziersträucher und Bäume, zumeist mit hohem Nutzwert für heimische Vogelarten und Insekten, in unserem Garten, von den “wilden” Pflanzen auf unseren Wiesenflächen abgesehen.

Wir verfolgen unser Ziel, einen abwechslungsreichen Garten mit insgesamt stimmiger Gesamtausrichtung anzulegen, wobei – und das wird jeder Gartenfreund bestätigen – man nie zum Ende gelangt. Darin liegt aber auch ein wesentlicher Vorteil, denn neben der kontemplativen Betrachtung eines “fertigen” Zustandes sind gerade das Ausprobieren und die Neuanlage das Befriedigende. In diesem Sinne haben wir noch Einiges zu tun. Besuchen Sie uns am “Tag der Offenen Gartenpforte”.

mehr …

Blütenpflanzen
Rosen
Blattpflanzen / Gräser
Sträucher / Hecken
Bäume

Unser Nutzgarten

Gartennutzen durch unseren Gemüse- und Obstgarten

Der eigene Anbau von Obst und Gemüse als Reaktion auf die Produktionsmethoden der intensiven Landwirtschaft ist für uns besonders wichtig und gleichzeitig Antrieb, die zeitweise mühevolle und keineswegs kostensparende Aussaat, Pflanzung, Aufzucht, Ernte und Pflege der von uns angebauten Nutzpflanzen vorzunehmen. Der Gewinn besteht aber in dem Ergebnis einwandfreier frischer Nahrungsmittel, zwar jahreszeitabhängig, aber durch Einfrieren glücklicherweise ganzjährig nutzbar zu machen.

So haben wir auch in der gesamten Winterzeit stets neben allen Beerenarten auch Quitten, Mirabellen, Kirschen etc. sowie Gemüse wie Mangold, Möhren, Rote Bete, Bohnen und vieles mehr zur ständigen Verfügung.

Wir bauen in unserem Nutzgarten Obst und Gemüse rein biologisch unter Verzicht auf jegliche Form künstlicher Düngung und Verwendung von Schädlingsbekämpfungsmitteln an.

Vermeintliche Schädlinge wie z.B. die Raupen des Kleinen Kohlweißlings werden – sollten sie vermehrt auftreten, was leider nicht mehr allzu oft vorkommt – von Kohlpflanzen auf Kapuzinerkresse umgesetzt und können dort ihre weitere Entwicklung nehmen. Blattläuse werden durch Singvögel und Raubinsekten dezimiert, so dass wir mit unseren Ernteerträgen bislang zufrieden sein konnten.

Gedüngt wird ausschließlich mit Naturdung von Kühen, Pferden und unseren Hühnern, ergänzt durch Gesteinsmehl aus Dolomitgestein, mit Brühen aus Schachtelhalm und Brennnessel.
Naturgemäß fallen dadurch die Erträge teilweise geringer aus, die Qualität der Produkte ist allerdings auf jeden Fall zu bevorzugen.

Neben dem Nutzen als Nahrungsmittel bieten die Pflanzen aber auch einen hohen Zierwert, von der Quittenblüte bis zum Mangoldblatt, von der Fenchelstaude bis zum Rhabarber.

mehr …

Gemüse
Kräuter
Obst

Grünflächen

Zierrasen und Wildwiesen

Ein Garten ohne Rasen ist schwer vorstellbar. Trotz des allwöchentlichen Arbeitsaufwandes durch Schneiden und Wässern in den Sommermonaten, Düngen, Unkrautbeseitigung etc. sind Rasenflächen prägende Gestaltungselemente eines jeden Gartens.

Auch wir haben eine Rasenfläche angelegt, die früher als Spielwiese für die Kinder diente und heute  – und das dürfte die wesentliche Bestimmung eines Zierrasens sein, für die jeder Gartenliebhaber jede Mühe auf sich zu nehmen bereit ist – eine grüne, wohltuend einheitliche Kontrastfläche zum übrigen Garten darstellt: eine Ruhezone für’s Auge.

Nicht aus schlechtem Gewissen – denn unsere Gartenanlage ist erfreulicherweise groß genug, so dass sie beides verträgt –, sondern aus Überzeugung haben wir neben unserem Zierrasen zwei Wildwiesen angelegt, die mit geeigneten Samenmischungen durch ihren Blütenreichtum nicht nur ein farbiges Bild abgeben, sondern auch als Nahrungsquelle für unsere Honigbienen sowie für Wildbienen und Hummeln, Schmetterlinge, Käfer, Heuschrecken, Schwebfliegen etc. dienen.

mehr …

Tierwelt

Heimische Tierarten in unserem Garten

Wir betrachten unsere Gartenanlage als einen Bereich, der nicht nur uns einen Nutzen einbringen soll, wir streben danach, einen Beitrag zur Erhaltung der heimischen Tierwelt zu leisten. Sie können sich am “Tag der Offenen Gartenpforte” davon überzeugen.

So ist es uns ein besonderes Anliegen und ein große Freude, vor allem Insekten einen natürlichen Lebensraum zu bieten. Um dieses Ziel zu ereichen, haben wir nicht nur zahlreiche heimische Gewächse angepflanzt, sondern auch in weiten Teilen unseres Gartens Wildwiesenflächen angelegt.
Kleingewächse, Sträucher und Bäume wurden bewusst ausgewählt, um als Nahrungsquelle für Falter und deren Raupen zu dienen.

Dadurch konnten wir einer Vielzahl von Insekten ein Refugium bieten, das sie außerhalb solcher Lebensräume kaum noch vorfinden.

mehr …

Unsere Nutztiere

Unsere Honigbienen

In unserer Imkerei Bienenhort Suderwich in Recklinghausen imkern wir bienenfreundlich, naturnah und ökologisch – aus Interesse an der Bienenhaltung, zu unserer Erbauung und zum Nutzen der Umwelt.

Vor fünf Jahren haben wir uns der befriedigenden Tätigkeit der Imkerei zugewandt, zunächst mit einer geringen Anzahl an Beuten, inzwischen haben wir die Völkerzahl durch Ablegerbildung gesteigert. Dadurch hat sich der Arbeitsaufwand zwar erheblich vergrößert, durch die mittels Eigenstudium, Gedankenaustausch und Erfahrung erweiterte Kenntnis in der Völkerführung ist aber bislang alles noch zu bewerkstelligen.

Nachdem auch die anfängliche und nicht unbegründete Besorgnis über mögliche schmerzhafte Stiche geschwunden ist und diese mittlerweile als unvermeidlich hingenommen werden – sie sollen ja auch einen therapeutischen Nutzen haben –, imkert es sich entspannter. Schutzanzug, Handschuhe etc. sind nicht mehr erforderlich, nur einzelnen Bienen missfällt hin und wieder hörbar und spürbar das Hantieren des Imkers, ein Schutz des Gesichtes ist also bei länger andauernden “Eingriffen” nach wie vor angezeigt.

Unsere Bienen gehören inzwischen zu unserem Garten, sie sind aufgrund ihrer geschäftigen Lebendigkeit nicht mehr wegzudenken; es ist entspannend, ihnen z.B. nach getaner Gartenarbeit bei ihren Flügen und ihrem Treiben am Bienenstock zuzusehen.

mehr …

Hühner

Unsere Hühner

Wir halten Hühner zur Eigenversorgung und sind somit – was die Verwendung von Hühnereiern im Haushalt betrifft – auf der “sicheren Seite”. Unabhängig von der teilweise skandalträchtigen Produktion von Eiern aus unsachgemäßer Hühnerhaltung können wir so davon ausgehen, dass unsere mit biologisch produziertem Futter und Grünzeug aus eigenem Garten gefütterten Hühner Eier legen, die nicht nur gut schmecken, sondern bei deren Verzehr wir keinerlei Bedenken haben müssen.

Naturgemäß müssen auch wir unsere Hühner zu gegebener Zeit “auswechseln”, wir verzehren sie nach Ablauf ihrer produktiven Legezeit, wodurch sie für uns neben der erwähnten Legetätigkeit einen Zusatznutzen erbringen.

Da unsere Hühner keine Namen erhalten, haben wir zwar einen gewissen Abstand zu ihnen und können sie so als Nutztiere betrachten, was uns den “Abschied” von ihnen erleichtert – die küchenfertige “Zubereitung” führen wir allerdings nicht selbst durch …

So haben wir in den letzten Jahren verschiedene Hühnerrassen – Italiener, Sussex, Sperber etc. – gehalten, die uns mit ihrer Anwesenheit und ihrer Legetätigkeit – abgesehen von der Arbeit – auch viel Freude bereitet haben und dies auch heute noch tun.

Henne mit Küken
Hühner Sperber

Jahreszeiten

Unser Garten im Wandel der Jahreszeiten

Das Blühen und Wachsen, das Gedeihen und Vergehen der Zier- und Nutzpflanzen unseres Gartens macht für uns den jahreszeitlichen Wandel erlebbar.

Naturgemäß ist der Frühling für jeden Gartenfreund die Zeit des größten Arbeitsaufkommens, aber auch die Zeit der Erwartung dessen, was der Garten im Sommer zur Hochblüte und der Herbst zur Erntezeit zu bieten hat. Die Aussaat und das Anpflanzen im Frühjahr sind Voraussetzung für den Anblick des Gartens im Sommer, Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen für die Qualität der Ernte im Herbst.

Die frühblühenden Frühlingsblumen und die Obstblüte sind immer ein besonderes – wenn auch recht schnell vorübergehendes – Ereignis, das nicht nur von uns, sondern auch von unseren Honigbienen mit Freude wahrgenommen wird.

Der Sommer mit seinen lang andauernden Sonnenstunden ist für jeden Gartenfreund die Zeit, in der der Garten zum “erweiterten Wohnbereich” wird.
Zwar ist diese Zeit nicht frei von Gartenarbeit, aufgrund der langen Tageshelligkeit bleibt aber neben der notwendigen gärtnerischen Tätigkeit immer noch genug Muße, den Garten und seine Vorteile zu genießen.

Der Herbst verleiht unserem Garten ein völlig verändertes Farbspektrum, das wir nach Möglichkeit täglich genießen, gerade vor dem Hintergrund, dass diese Farbenpracht im Hinblick auf die nachfolgende Jahreszeit des Winters bald vorbei sein wird. Nehmen Sie am “Tag der Offenenen Gartenpforte” im Juni, August und September teil, um sich davon zu überzeugen.

Aber auch der Winter – wenn es nicht gerade nur regnet und trüb und dunkel ist – hat seine schönen Seiten. Zudem kann die weitgehend beschäftigungslose Zeit, was die Gartenarbeit angeht, für die Planung des Folgejahres genutzt werden.
Der Pflanzplan des Nutzgartens wird angelegt, Neuanschaffungen für den Rosenbestand können überlegt werden, überalterte Beerensträucher müssten ersetzt und Fehlschläge und Fehlplanungen der Vergangenheit können schon mal gedanklich korrigiert werden, in der Hoffnung, dass im Folgejahr der Garten noch schöner und eindrucksvoller werden wird.

mehr …

Frühling
Sommer
Herbst
Winter

Kontakt

Herr Frau

Anmeldung / Termin

Teilnahme (Personen)

Vorname

Name*

E-Mail*

Telefon

Betreff (Pflichtfeld)

Ihre Nachricht

Zustimmung zum Datenschutz*

*Pflichtfeld

W. Langner und B. Langner
Suderwichstraße 66
45665 Recklinghausen
Tel. 02361 84500
info@offene-gartenpforte-recklinghausen.de

Lageplan König Ludwig 4/5