Unsere Bienen

Wir halten Honigbienen der Rasse Buckfast” auf eigens angelegten Blumenwiesen in unserer Gartenanlage, die ihnen ein natürliches Umfeld bietet. Unsere Bienen haben darüber hinaus zur Zeit der Obstblüte viele Obstbäume und Beerensträucher, im Frühling, Sommer und Herbst blühende Ziersträucher und Blütenpflanzen in großer Zahl zur direkten Nahrungsaufnahme zur Verfügung.

Aus angrenzenden Waldgebieten, die z.T. als Naturschutzgebiete ausgewiesen sind, tragen sie Pollen und Nektar aus Waldtracht ein, aus dem mit Linden und Robinien bestandenen Umfeld  unseres Standortes wird ein besonders schmackhafter Honig gewonnen.

In den von uns verwendeten sog. Dadant-Magazinbeuten aus Naturholz werden Brutwaben und Honigwaben voneinander getrennt, die Bienenkönigin hält sich also ausschließlich im Brutraum auf, womit eine Anlage von Brut in den Honigräumen ausgeschlossen ist. Der Honig wird also nur aus unbebrüteten Honigwaben gewonnen, wodurch Verunreinigungen durch Bieneneier, Larven und Bienenpuppen bei der Honiggewinnung vermieden werden und der natürliche Honiggeschmack unverfälscht erhalten bleibt.

Unser Bienenhort-Honig ist ein reines Naturprodukt, das in Erzeugung, Verarbeitung und Abfüllung schonend behandelt wird. Der Honig wird – im Gegensatz zu vielen Honigen aus Großproduktionen – nicht mittels Hochdruck filtriert, sondern ausschließlich fein gesiebt, wodurch wertvolle Inhaltsstoffe im Honig verbleiben.

Keinesfalls vermischen wir unseren naturreinen Bienenhonig mit Zusatzstoffen.
Wir akzeptieren zudem ein Kristallisieren, das je nach Zuckerzusammensetzung – abhängig von dem jahreszeitlich unterschiedlichen Nektareintrag aus der Umgebung – mehr oder weniger früh eintreten und kräftig ausfallen kann.

Wir legen besonderen Wert darauf, unseren Bienen einen ausreichenden Anteil des von ihnen eingetragenen eigenen Honigs zu überlassen, der sie kräftigt und sie sicher über die Wintermonate bringt. Wir verzichten also auf eine größtmögliche “Honigernte” zugunsten der Gesundheit unserer Bienenvölker.
Unser Ziel besteht darin, die Widerstandsfähigkeit unserer Bienen zu steigern. Das ist gerade heute von großer Bedeutung, da die Bienen zahlreichen sie gefährdenden Umwelteinflüssen ausgesetzt sind, angefangen über den Befall mit Varroa-Milben, der die Bienen schwächt, über die Verringerung von natürlichen Nahrungsquellen bis hin zum Einsatz von Insektiziden und Herbiziden in der Landwirtschaft.

Die leider unumgänglich gewordenen überlebenswichtigen Behandlungen der Bienenvölker gegen den Befall durch die aus Asien eingeschleppte Varroa-Milbe werden ausschließlich mit natürlichen und in Deutschland zugelassenen Mitteln vorgenommen, die bienenverträglich und rückstandsfrei sind. Alle Behandlungen erfolgen erst nach der letzten Honigschleuderung, so dass ein Eintrag in die Honigernte sicher vermieden wird. Chemische resistenzenbildende Mittel der Pharma-Industrie werden nicht eingesetzt.

Wir wandern nicht mit unseren Bienen in andere Trachtgebiete, weil wir unseren Völkern den damit verbundenen Stress nicht zumuten wollen. Wir imkern ausschließlich an unserem Standort, der inmitten von Feldern, Wiesen und Waldflächen liegt und glücklicherweise stets ein hohes Nahrungsangebot für die Bienen bereithält. Aus diesem Grund ernten wir auch keinen sog. Sortenhonig, da unsere Bienenvölker ausschließlich das regionale Trachtangebot wahrnehmen, das jedes Jahr unterschiedlich sein kann, woraus jahrgangstypisch Geschmack und Farbe unseres Frühtrachthonigs sowie unserer Sommertracht resultieren.